Gerade im Winter braucht unsere Haut oft ein bisschen mehr Aufmerksamkeit. Kälte, trockene Heizungsluft und häufiges Duschen können sie schnell strapazieren. Eine reichhaltige Bodybutter ist dann die perfekte Ergänzung zur täglichen Pflege: Sie schützt, pflegt intensiv und hinterlässt ein angenehm weiches Hautgefühl.
Warum Bodybutter selber machen?
Wer Kosmetik selbst herstellt, weiß genau, was auf die Haut kommt. Selbstgemachte Bodybutter ist frei von synthetischen Duftstoffen, Mikroplastik und unnötigen Zusatzstoffen. Gleichzeitig sparst du Verpackungsmüll und kannst die Pflege gezielt auf deine Hautbedürfnisse abstimmen.
Besonders in der Low-Waste-Beauty ist DIY-Kosmetik ein sinnvoller Schritt: wenige Zutaten, wiederverwendbare Gläser und volle Kontrolle über Herkunft und Qualität der Rohstoffe.
Reichhaltige Bodybutter: Intensive Pflege für trockene Haut
Bodybutter unterscheidet sich von klassischen Bodylotions vor allem durch ihren hohen Fettanteil. Sie enthält kein Wasser und ist dadurch besonders ergiebig.
Richtig angewendet – idealerweise auf leicht feuchter Haut – hilft sie dabei, Feuchtigkeit in der Haut zu bewahren und sie vor dem Austrocknen zu schützen.
Diese Rezeptur eignet sich besonders:
- für trockene und anspruchsvolle Haut
- als Winterpflege
- als ergänzende Pflege über einer Feuchtigkeitslotion
Zutaten für die DIY Bodybutter
Für ca. ein kleines Schraubglas benötigst du:
- 35 g Shea- oder Mandelbutter
- 10 g Mandelöl
- 5 g Sanddornfruchtfleischöl (optional)
- optional: 5–8 Tropfen ätherische Öle (z. B. Lavendel, Orange, Zitrone)
Bodybutter selber machen – einfache Anleitung
- Gib die Shea- oder Mandelbutter in eine hitzebeständige Schüssel.
- Stelle die Schüssel in ein warmes Wasserbad und lasse die Butter langsam schmelzen. Sie sollte nur handwarm werden, nicht heiß.
- Nimm die Schüssel vom Wasserbad und rühre das Mandelöl unter.
- Optional kannst du nun das Sanddornfruchtfleischöl und die ätherischen Öle hinzufügen.
- Rühre alles gut durch und fülle die flüssige Bodybutter in ein sauberes Schraubglas.
- Lasse die Mischung bei Raumtemperatur fest werden.
Fertig ist deine reichhaltige, selbstgemachte Bodybutter! 🤍
Bodybutter selber machen – einfache Anleitung
Shea- oder Mandelbutter
Ich verwende gern desodorierte Sheabutter, da mir der natürliche, rauchige Geruch unbehandelter Sheabutter in Kosmetikprodukten oft zu intensiv ist. Gerade bei Körperpflege, die gut riechen soll, ist das für mich angenehmer.
Unbehandelte Sheabutter enthält zwar etwas mehr natürliche Begleitstoffe – hier ist es also eine persönliche Entscheidung, was sich für dich stimmiger anfühlt.
Mandelöl
Mandelöl ist ein sehr mildes, kaltgepresstes Öl und eignet sich hervorragend für empfindliche Haut. Es zieht gut ein und unterstützt die Hautbarriere, ohne zu beschweren.
Sanddornfruchtfleischöl (optional)
Dieses Öl ist kein Muss, aber eine schöne Ergänzung. Es enthält einen hohen Anteil an Vitamin E und kann die Regeneration der Haut unterstützen. Außerdem verleiht es der Bodybutter eine warme, leicht orangefarbene Tönung.
Ätherische Öle
Ätherische Öle sind optional. Sie geben der Bodybutter einen feinen Duft, sollten aber immer sparsam dosiert werden. Achte auf hochwertige, naturreine Öle und teste neue Kombinationen zuerst an einer kleinen Hautstelle.
Haltbarkeit & Aufbewahrung
Da diese Bodybutter kein Wasser enthält, ist sie mehrere Monate haltbar.
- Kühl, trocken und lichtgeschützt lagern
- Immer mit sauberen Händen oder einem Spatel entnehmen
Sollte sich Geruch oder Konsistenz deutlich verändern, verwende die Butter nicht weiter.
Häufige Fragen
Wie verwende ich Bodybutter richtig?
Am besten auf leicht feuchter Haut, z. B. direkt nach dem Duschen. So lässt sie sich besser verteilen und schließt Feuchtigkeit ein.
Ist Bodybutter auch für das Gesicht geeignet?
Ja, dieses Butter kann auch sparsam im Gesicht – über der Tagescreme – angewendet werden.


